|
|
2005
[Bearbeiten] Politik und Weltgeschehen
Für die Wahlen im Jahr 2005 siehe Wahl 2005.
- 1. Juni: Auch die Niederländer stimmen gegen die EU-Verfassung
- 22. Juni: Umbenennung der PDS zu Die Linkspartei.
- 22. Juni: Jürgen Rüttgers (CDU) wird Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen.
- 25. Juni: Im Iran gewinnt der erzkonservative Teheraner Bürgermeister Mahmud Ahmadinedschad überraschend die Präsidentenwahlen. Beobachter befürchten nun ein Ende des Öffnungsprozesses, die USA zeigen sich aufgrund der Angst vor einer Ausweitung des iranischen Atomprogramms besorgt
- 25. Juni: Die Oppositionspartei der Sozialisten werden bei der Parlamentswahl in Bulgarien mit 31,2 Prozent stärkste Partei.
Die Sitzverteilung im neuen Bundestag
[Bearbeiten] Terroranschläge und Kriege
- 2. Januar: In Balad, 80 Kilometer nördlich von Bagdad, haben zwei Selbstmordattentäter 19 Menschen getötet und sechs verletzt
- 8. Januar: Bei einer Explosion einer Autobombe vor dem US-Hauptquartier in Bagdad sind min. 25 Menschen getötet worden rund 100 verletzt worden
- 14. Januar: Im Gaza-Streifen sprengten sich drei Selbstmordattentäter in die Luft. Sechs getötete Israelis.
- 18. Januar: Die radikal-islamischen Hamas verübt einen Selbstmordanschlag nahe Gusch Katif im südlichen Gaza: 1 getöteter Israeli, 3 Verletzte
- 29. Januar: Durch eine Landmine der Taliban sind in Südwestafghanistan neun Soldaten getötet worden
- 29. Januar: Einen Tag vor den Wahl im Irak wurden bei mehreren Anschlägen 11 Menschen getötet und 4 verletzt
- 31. Januar: In Spanien wurden 2 Menschen verletzt bei einem Bombenanschlag der ETA in Denia, nahe Alicante
- 5. Februar: In Basra sind bei einer Bombenexplosion vier irakischen Soldaten getötet worden und einer wurde schwer verletzt
- 8. Februar: Bei einem Anschlag auf ein Rekrutierungsbüro der irakischen Armee in Bagdad sind min. 21 Menschen getötet und min. 27 weitere Personen verletzt worden
- 9. Februar: In Madrid wurden 42 Menschen verletzt bei einem Anschlag der ETA vor der Eröffnung der Internationalen Kunstmesse ARCO
- 14. Februar: Bei einer Autobombenexplosion vor einer schiitischen Moschee in Balad Rus, 75 km nord-östlich von Bagdad sterben 14 Menschen und 20 werden verletzt
- 14. Februar: Rafik Hariri, libanesischer Ex-Ministerpräsident, wird durch einen Autobombenanschlag in Beirut (Libanon) getötet. Weitere 16 Menschen sterben, etwa 120 werden verletzt. Im Anschluss demonstrieren mehrere Hunderttausend gegen die syrischen Besatzer
- 18. Februar: Ca. 30 Menschen werden bei einem Anschlag auf eine schiitische Moschee in Bagdad getötet
- 19. Februar: Bei drei Anschlägen in Bagdad und Bakuba wurden 7 Menschen getötet und mehr als 35 weitere verletzt
- 24. Februar: Anschlag mit einer Autobombe in Tikrit. Min. 15 Tote und 20 Verletzte
- 25. Februar: 9 UN-Soldaten aus Bangladesch werden in einem Hinterhalt in dem Ituri-Distrikt (DR Kongo) getötet, min. 11 weitere verletzt
- 27. Februar: Anschlag in Tel Aviv (Israel). 4 Tote, 50 Verletzte. Israel macht Syrien verantwortlich
- 28. Februar: Bei einem Autobombenanschlag in der irakischen Stadt Hilla sterben mind. 132 Menschen, 130 werden verletzt
- 2. März: Mehrere Anschläge im Irak. 11 Tote
- 2. März: UN-Soldaten töten rund 30 Kilometer von Bunia (DR Kongo) 50 Milizionäre
- 19. März: In der südwestpakistanischen Stadt Fatahpur sterben bei einem Bombenanschlag auf schiitische Pilger 39 Menschen
- 20. März: Bei einem Anschlag in Doha (Katar) stirbt ein Mensch
- 22. März: In der Nähe von Tikrit werden bei Kämpfen zwischen US-amerikanischen und irakischen Streitkräften einerseits und Aufständischen andererseits ca. 100 Menschen getötet
- 27. März: Bei einem Autobombenanschlag in Beirut sterben 2 Menschen
- 6. April: Bei Kämpfen zwischen Regierungssoldaten und schiitischen Rebellen im Nordwesten des Jemen, die bis zum 7. April andauern, sterben über 70 Menschen
- 7. April: Im Westen Nepals sterben bei Kämpfen zwischen Regierungssoldaten und maoistischen Rebellen mehrere hundert Menschen
- 7. April: Bei einer Bombenexplosion in einem Basar in Kairo (Ägypten) sterben 3 Menschen und 17 werden verletzt,
- 9. April: Bei einem Sprengstoff-Attentat südlich von Bagdad (Irak) wurden 15 Menschen getötet
- 14. April: Bei Anschlägen in Kirkuk, Bakuba, Tikrit und Bagdad (Irak) wurden mehr als 20 Menschen getötet
- 16. April: Bei Anschlägen in Bakuba und anderen Städten im Irak starben mindestens 14 Menschen
- 21. April: Im Tigris (Irak) werden die Leichen von ca. 50 Menschen entdeckt, vermutlich aus der Ortschaft Madain. In der Stadt Haditha entdeckten Anwohner 19 weitere Leichen; 8 weitere Menschen sterben bei verschiedenen Anschlägen in Bagdad
- 22. April: Bei einem Abschuss eines Hubschraubers nördlich von Bagdad im Irak sterben 11 Menschen, davon 6 Amerikaner
- 30. April: Nachdem der Sieg von Faure Gnassingbé bei Präsidentschaftswahlen im Togo von der Opposition nicht anerkannt wurde, starben bei Unruhen in den letzten Tagen über 100 Menschen
- 30. April: Bei einem Anschlag in Kairo (Ägypten) stirbt ein Mensch. Zwei Frauen beschießen einen Touristenbus, keine Toten
- 1. Mai: Bei 6 Anschlägen in Bagdad (Irak) sterben 14 Menschen
- 2. Mai: Durch einen Selbstmordattentat auf einen Trauerzug in Tal Afar (Irak) sterben 25 Menschen und ca. 50 werden verletzt
- 4. Mai: Bei einem Anschlag in Erbil (Irak) sterben 60 Menschen und ca. 200 verletzt
- 5. Mai: Bei verschiedenen Anschlägen im Irak wurden mindestens 20 Menschen getötet
- 6. Mai: Bei mehreren Anschlägen in Bagdad, Tikrit und Suweira wurden mindestens 73 Menschen getötet
- 7. Mai: Durch einen Bombenanschlag in Bagdad sind 17 Menschen getötet worden. In den letzten sieben Tagen starben knapp 300 Menschen bei Anschlägen im Irak
- 27. Juni: Bei dem Absturz eines Helikopters der US-Armee bei Taji/Irak sterben beide Piloten
- 7. Juli: Terroranschläge in London fordern mindestens 50 Tote und 700 Verletzte. An U-Bahn-Stationen, sowie Busstationen wurden die Bombenanschläge verübt
- 12. Juli: Ein Selbstmordanschlag in Netanja (Israel) tötet drei Personen, etwa 30 werden verletzt
- 12. Juli: Ein Bombenanschlag auf den libanesischen Verteidigungsminister in Beirut tötet zwei Personen, er selbst und mehrere seiner Begleiter werden verletzt
- 12. Juli: Bei einem Überfall bewaffneter Angreifer auf ein Dorf im Norden Kenias werden 76 Personen getötet, darunter 22 Kinder
- 13. Juli: Bei der Explosion des Fahrzeugs eines Selbstmordattentäters in Bagdad (Irak) sterben 26 Personen, darunter viele Kinder
- 13. Juli: Bei der Explosion einer Bombe in einer Moschee in Bakuba (Irak) sterben mindestens zwei Personen
- 15. Juli: Bei mehreren Selbstmordanschlägen in Bagdad sterben mindestens 17 Personen, dutzende weitere werden verletzt. Ziel der Anschläge waren meist Militärkonvois
- 16. Juli: Bei einem Anschlag auf einen Touristenbus in dem westtürkischen Ferienort Kuşadası sterben 4 Personen, 14 werden schwer verletzt
- 17. Juli: Bei einem Anschlag in Musajib (Irak) sterben mindestens 85 Personen, mehr als 130 werden verletzt
- 19. Juli: Bei einem Anschlag in Tschetschenien auf ein Polizeifahrzeug sterben 10 Personen
- 20. Juli: Bei einem Anschlag auf ein Rekrutierungsbüro in Bagdad sterben mindestens fünf Personen, dutzende werden verletzt
- 23. Juli: Bei einem Anschlag auf den ägyptischen Badeort Scharm el Scheich sterben mindestens 88 Personen, 110 werden verletzt
- 1. Oktober: Bei einem Selbstmordanschlag auf Bali sterben mindestens 22 Personen, mehr als 100 werden verletzt
- 29. Oktober: Bei einem Anschlag in Neu-Delhi sterben mindestens 61 Personen, mindestens 188 wurden verletzt
- 9. November: Selbstmordanschläge auf drei Hotels in Amman/Jordanien töten 57 Menschen
- 1. Januar: Währungsreform in der Türkei; sechs Nullen werden gestrichen und aus der Lira wird die Neue Türkische Lira
- 13. Januar: In Sachsen werden bis 2009 rund 7500 Lehrerstellen abgebaut
- 25. Januar: Infineon schließt 3 Halbleiterwerke in Berlin, München und Longmont (USA). Ca. 350 Arbeitsplätze, davon 280 in Deutschland, gehen voraussichtlich verloren.
- 27. Januar: In Brandenburg werden bis 2009 rund 900 Stellen im Polizeidienst abgebaut
- 28. Januar: Siemens kündigt an, 1350 Stellen in der Festnetzsparte Communications zu streichen
- 28. Januar: Procter & Gamble gibt bekannt, für 57 Milliarden US-Dollar das vorwiegend Rasierapparate produzierende Unternehmen The Gillette Company kaufen zu wollen.
- Februar: Das schweizerische Pharmazieunternehmen Novartis übernimmt das deutsche Pharmazieunternehmen Hexal
- 1. Februar: Die Walter Bau AG, der viertgrößte Baukonzern in der Bundesrepublik mit rund 9400 Mitarbeitern, meldet Insolvenz an
- 3. Februar: Trotz eines Rekordgewinns 2004 streicht die Deutsche Bank ca. 6400 Stellen (davon 1920 in Deutschland). 1200 neue Stellen sollen in Niedriglohnstandorten neu geschaffen werden
- 8. Februar: Verhandlungen zwischen T-Mobile und ver.di beginnen. T-Mobile plant 2200 Stellen (davon 1200 in Deutschland) abzubauen. Bis zu 480 weitere Stellen sollen ausgelagert werden
- 17. Februar: Der Berliner Telefonanlagen-Spezialist DeTeWe baut mehr als 500 seiner 1380 Arbeitsplätze ab
- 18. Februar: Bis Herbst 2005 will die Firma Miele ca. 1000 Stellen abbauen (ca. 10 %). Rowenta kündigt 215 Mitarbeitern im Werk Erbach im Odenwald
- 23. Februar: Der Standort München des Chipkonzern Infineon wird geschlossen. 800 Arbeitsplätze gehen verloren
- 23. Februar: Die HypoVereinsbank kündigt erneut einen massiven Stellenabbau von ca. 2300 Stellen an (Gesamtzahl Beschäftigte: 26000)
- 25. Februar: Die Berliner Charite kündigt die Streichung von 2000 Stellen (von ca. 15000) bis 2010 an
- 25. Februar: Bei Opel werden bis Jahresende keine betriebsbedingten Kündigungen ausgesprochen. Ca. 4500 Mitarbeiter scheiden freiwillig aus
- 27. Februar: BASF plant eine neues Dienstleistungszentrum in Berlin mit ca. 600 Stellen. Berlin gewinnt damit gegen Bratislava
- 22. März: Die Fluggesellschaft Swiss wird von der Deutschen Lufthansa AG für 310 Millionen Euro in ihren Konzern aufgenommen.
- 1. April: Das japanische Pharmaunternehmen Fujisawa Pharmaceutical fusioniert mit dem japanischen Pharmaunternehmen Yamanouchi Pharmaceutical zum Unternehmen Astellas
- 3. Mai: Das Unternehmen Adidas verkauft den Sportartikerlhersteller Salomon
- 4. Mai: Die Firma IBM plant den Abbau von ca. 13.000 Stellen weltweit, davon ca. 2500 in Deutschland
- 4. Mai: Die Norddeutsche Landesbank will bis Ende 2008 ihre Verwaltungskosten um 20 Prozent reduzieren, wodurch es zum Abbau von etwa 1800 Arbeitsplätzen kommen wird
- 11. Mai: Die Stromerzeugung im baden-württembergischen Kernkraftwerk Obrigheim wird im Rahmen des Atomausstiegs eingestellt.
- 6. Juni: Apple steigt auf Prozessoren von Intel bei seinen Macintosh-Computern um.
- 7. Juni: Siemens gibt bekannt, dass die Handysparte mit Wirkung zum 1. Oktober 2005 an die taiwanische Firma BenQ abgegeben wird.
- 12. Juni: Die deutsche HypoVereinsbank wird von der italienischen Unicredit übernommen
- Juli: Kauf des russischen Energieunternehmens Sibneft durch Gazprom
- 4. August: Der Verlagskonzern Axel Springer AG versucht Deutschlands größte Fernsehgruppe Pro Sieben Sat.1 zu übernehmen. Der Kaufpreis soll rund 4,2 Milliarden Euro betragen. Die Übernahme scheitert im Dezember.
- 14. September: Insolvenz der US-amerikanischen Fluggesellschaften Delta Airlines und Northwest Airlines
- 19. September: Das Unternehmen Deutsche Post kauft das britische Unternehmen Exel
- Oktober: Übernahme des Berliner Verlags, des Herausgebers der Berliner Zeitung und des Berliner Kurier, durch das Investmentunternehmen Mecom von David Montgomery
- 17. November: Das Unternehmen Eurohypo wird von der Commerzbank übernommen.
- 11. Dezember Saudi-Arabien tritt als 149. Land der Welthandelsorganisation (WTO) bei.
- 12. Dezember: Der schwedische Electrolux-Konzern teilt mit, dass er das ehemalige AEG-Werk in Nürnberg bis Ende 2007 schließen werde.
- Dezember: Die niederländische Bank ABN Amro übernimmt die italienische Bank Banca Antonveneta
- 28. Dezember: Das deutsche Unternehmen MTU wird vom schwedischen Finanzinvestunternehmen EQT übernommen
[Bearbeiten] Wissenschaft und Technik
Grafik: Sonde Cassini-Huygens am Saturn
Das chinesische Raumschiff Shenzhou 6
[Bearbeiten] Kultur und Gesellschaft
Das Live 8 Konzert von Berlin
Das Jahr 2005 wurde von verschiedenen Organisationen als „Jahr der Katastrophen“ bezeichnet.[1][2]
Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.
- 13. Februar: Nach schweren Unwettern und einem Bruch des Shakidor-Damms in Baluchistan (Pakistan) sind mindestens 350 Menschen getötet worden.
- 22. Februar: Erdbeben der Stärke 6,4 mit Epizentrum in Sarand (Iran). Mehr als 420 Tote, 1000 Verletzte
- 22. Februar: Nach anhaltenden Schneefällen sind bei
|